{"id":2255,"date":"2021-05-17T12:01:40","date_gmt":"2021-05-17T10:01:40","guid":{"rendered":"https:\/\/kommunistische-debatte.de\/?page_id=2255"},"modified":"2021-05-17T12:01:40","modified_gmt":"2021-05-17T10:01:40","slug":"gehirn-und-philosophie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kommunistische-debatte.de\/?page_id=2255","title":{"rendered":"Gehirn und Philosophie"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><em>Fritz G\u00f6tt<\/em><\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\" style=\"text-align: center;\">Neue Erkenntnisse, neue Fragen<\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Noch in den 80er Jahren vertraten der Mediziner J.C. Eccles und der Philosoph K.R. Popper die Ansicht, Geist und Hirn seien getrennte Ganzheiten &#8211; mit einer jeweils eigenen Arbeitsweise. Wahrhaft obskur und dualistisch eine Theorie, bei der der Geist wie eine Fledermaus angesegelt kommt, um auf dem menschlichen Gehirn wie auf einem Piano zu spielen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Zu erdr\u00fcckend sind die Beweise, dass geistige Prozesse eine neuronale Grundlage haben. Praktisch gesagt: der menschliche \u201aGeist\u2019 geht mit bestimmten Aktivit\u00e4ten des Gehirns einher. Das Psychische ist somit eine Funktion und ein Produkt des Gehirns, dabei nicht gegenst\u00e4ndlich, sondern ideell.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Die neurophysiologischen Grundlagen des Psychischen bilden aber nicht die Inhalte des Psychischen. Das anzunehmen w\u00e4re verkehrt. Die Quelle der psychischen T\u00e4tigkeit geben Natur und Gesellschaft ab. Weil wir uns mit der Welt auseinandersetzen, der <\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>gesellschaftliche<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\"> Mensch also <\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>t\u00e4tig<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\"> ist, existiert und entsteht Psychisches. Es ist die Funktion des ZNS (Gehirn usw.), sowohl die Wechselwirkung des Subjekts Mensch mit seiner Au\u00dfenwelt als auch jene seines eigenen Zustandes widerzuspiegeln. Nat\u00fcrlich geht es dabei auch um unser Verhalten und die K\u00f6rperfunktionen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: large;\">In diesem Zusammenhang ist zu erkennen, dass das Psychische zwar nicht die einzige, aber die h\u00f6chste Steuerungsebene im menschlichen Organismus ist. Nicht jeder wird diese Modellvorstellung des Gehirns akzeptieren.<\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" style=\"text-align: center;\">Neues vom Gehirn<\/h2>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Neurowissenschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten st\u00fcrmisch entwickelt. Neue Erkenntnisse provozieren auch neue Fragestellungen, hier zur funktionellen Anatomie des Gehirns:<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">&#8211; Gefallen ist das alte Dogma, wonach in ausgewachsenen menschlichen Gehirnen keine neuen Nervenzellen entstehen k\u00f6nnen. Das ist \u00fcberholt. Wachstum ist m\u00f6glich. In umschriebenen Hirnregionen &#8211; so der bisherige Forschungsstand &#8211; kann neues Zellmaterial entstehen. Das gilt sowohl f\u00fcr das junge als auch &#8211; wie j\u00fcngste Untersuchungen gezeigt haben\u00a0\u2011 f\u00fcr das alternde Gehirn. Vielleicht l\u00e4sst die Dynamik im Alter nach, aber die Plastizit\u00e4t verschwindet nicht. Sie ist zudem stimulierbar, wie Experimente gezeigt haben. Sowohl Umwelteinfl\u00fcsse, Lernvorg\u00e4nge und k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten, aber auch Verletzungen des Gehirns konnten dabei als Faktoren identifiziert werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen: Das Gehirn altert auch, zum Beispiel schrumpft es. Das ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Verfall. Fr\u00fchere Hirn-Modelle gingen im Alter von einem massiven Verlust an Nervenzellen aus. Das ist \u00fcberholt. Zwar b\u00fc\u00dft der Mensch zwischen voller Hirnentwicklung und Tod ca. 10 % seiner Neuronen ein, das ist theoretisch jedoch zu vernachl\u00e4ssigen. Der Hirnschwund im Alterungsprozess betrifft vor allem die so genannte wei\u00dfe Hirnsubstanz. Ihre Funktion soll uns hier nicht interessieren. Jedenfalls hei\u00dft Neuronenverlust im Alter nicht, dass die Leistung im Denken abf\u00e4llt. Sicher wird unser Denken im Alter langsamer, was Umbauprozessen im Hirn geschuldet ist. Automatisch werden wir damit jedoch nicht senil. Das m\u00fcsste vor allen der professionellen \u201aAltenbetreuung\u2019 zu denken geben.<\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Spiegelneuronen und Gliazellen<\/h2>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">&#8211; Neu ist der Fund der so genannten Spiegelneuronen. Dieser Zelltyp im Gehirn war bisher unbekannt. Er tritt z.B. in Aktion, wenn Handlungen einer anderen Person beobacht werden. Dabei wird das Gesehene widergespiegelt und eine gedankliche Nachahmung im eigenen Kopf in Gang gesetzt. Innerlich wird die fremde Handlung quasi im Seher nacherlebt. So k\u00f6nnen wir uns in eine andere Person hineinversetzen, mit ihr f\u00fchlen und leiden, ja vermutlich auch erkennen, was ihre Handlung bezwecken soll. &#8211; Nat\u00fcrlich arbeiten die Spiegelzellen im Verbund mit anderen Netzwerken in Gehirn. Die Forschung steht da erst am Anfang. Aber der theoretischen Medizin er\u00f6ffnen sich neue Wege, Ph\u00e4nomene wie z.B. unser Talent des Nachahmens und des Lernens durch Anschauung zu verstehen, sowie die Intuition oder die Resonanz von Stimmungen wissenschaftlich zu erkl\u00e4ren. Zudem er\u00f6ffnen sich der Medizin neue therapeutische M\u00f6glichkeiten.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">&#8211; Gliazellen galten lange als eine Art Kitt (oder Leim) im Gehirn. Nun aber zeigen sie ganz andere Seiten: Neben den Neuronen, den Nervenzellen sind auch Zellnetzwerke der Glia aktiv. Etwa die H\u00e4lfte der Hirnmasse besteht aus Gliazellen. Nicht alle arbeiten gleich. Einzelne Zelltypen sind f\u00fcr die Abwehr im Gehirn zust\u00e4ndig, andere f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Neuronen usw. Das alles war bekannt und wird nicht infrage gestellt, sondern gedanklich vertieft. Neu ist die Erkenntnis, dass Gliazellen im Verbund auch an der Informationsverarbeitung des Gehirns <\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>beteiligt<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\"> sind: an Denken, Lernen, Erinnern und F\u00fchlen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">All diese Fakten zeigen den Wissenschaftsfortschritt an, aber auch, dass beileibe nicht alle Fragen der Anatomie und Physiologie des Hirns gekl\u00e4rt sind: Die neuronale Karte des menschlichen Gehirns ist unvollst\u00e4ndig, ihr Leistungskatalog noch nicht komplett erfasst.<\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Neue Problemstellungen<\/h2>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Gehirn \u201aoffenbart\u2019 nicht nur seine Geheimnisse. Das Ringen um Fortschritt provoziert auch neue naturwissenschaftliche und weltanschauliche Fragen. Zum Beispiel:<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">&#8211; Was ist eigentlich das menschliche Bewusstsein? Marx &#8211; Leser kennen vielleicht die Aussage: \u201eDas Bewusstsein kann nie etwas Anderes sein als das bewusste Sein, und das Sein des Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozess.\u201c Dieser Satz ist korrekt, reflektiert er doch das individuelle Denken und F\u00fchlen sowie die gesellschaftlich-historische Seite der Erscheinung. Es gibt aber auch neue Blickwinkel und Fragestellungen. Zum Beispiel, auf welcher Matrix des Gehirns realisiert sich das Bewusstsein und wie ist es evolutionsbiologisch entstanden? Welchen Sinn und Nutzen macht es f\u00fcr unser Selbst und wie entstehen seine Inhalte?<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Oder eine andere Frage: &#8211; Gibt es \u00fcberhaupt so etwas wie den freien Willen? Diese Frage wird seit Jahrhunderten in der Philosophie (Geschichte<\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>) kontrovers<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\"> diskutiert. Neu ist, dass dieser Streit nun auch in Deutschland auf der neurowissenschaftlichen Ebene ausgetragen wird. Bezugspunkt der Debatte ist ein Experiment von Benjamin Libet. Dieser hatte Versuchspersonen gebeten, zu einem zuf\u00e4lligen (aber erfassten) Zeitpunkt einen Finger oder Arm zu kr\u00fcmmen und sich dazu zu \u00e4u\u00dfern. W\u00e4hrend dessen ma\u00df man mit Elektroden die Hirnstr\u00f6me des Probanden. Das Resultat: die motorischen Areale des Hirns hatten die Handlung bereits 0,3 Sekunden vor einem bewussten Entschluss eingeleitet. Libet selber schrieb 1983: \u201eOffenbar \u201abeschlie\u00dft\u2019 das Gehirn, die Handlung zu initiieren, bevor ein mitteilbares subjektives Bewusstsein vorliegt, dass ein solcher Entschluss gefasst worden ist.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Kontrollexperimente haben die Ergebnisse dieser Versuchsanordnung inzwischen best\u00e4tigt und vertieft. Bedeutet das: der Mensch denkt, das Gehirn lenkt? Oder was? Libet selber hat sich dazu zur\u00fcckhaltend ge\u00e4u\u00dfert. Bekannte Hirnforscher wie Wolf Singer oder Gerhard Roth erkl\u00e4ren heute Bezug nehmend auf Libet forsch: Wir halten die Willensfreiheit f\u00fcr eine Illusion. Die Konsequenzen einer solchen Interpretation w\u00e4ren dann drastisch z.B. f\u00fcr das Strafrecht: Ist ein Verbrecher f\u00fcr seine Taten \u00fcberhaupt verantwortlich? H\u00e4tte er Schuld auf sich geladen und wie s\u00e4he die S\u00fchne aus?<\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Unterbewusstsein und Willensfreiheit<\/h2>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Was also treibt unser Handeln an? Sind wir Getriebene unseres Unterbewusstseins, unserer Triebe und Gene, wie die modernen und extremen Biologisten unterstellen? \u00dcber all diese Fragen wird unter Neurowissenschaftlern und Philosophen heftig diskutiert: F\u00fcr die angesprochene These der fehlenden Willensfreiheit sprechen Gr\u00fcnde und gute Gegengr\u00fcnde (wir k\u00f6nnen sie hier nicht entwickeln). Dabei l\u00e4sst sich nicht sagen, das Lager des philosophischen Materialismus sei durchg\u00e4ngig f\u00fcr den (mechanischen) Determinismus und das Lager des philosophischen Idealismus durchg\u00e4ngig f\u00fcr das Postulat der Willensfreiheit. Der Streit geht quer durch die Lager. Die Standpunkte in beiden sind buntscheckig.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Unwichtige Fragen f\u00fcr Marxisten? Wer das sagt, dem empfehle ich einen erneuten Blick in ein paar alte Klassiker: Josef Dietzgen: Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit. (1869); Friedrich Engels: Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie. (1888); W.I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus. (1908) usw. Mal ganz zu schweigen von dem, was danach kam.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Bekanntlich hockt der Mensch nicht au\u00dferhalb der Welt. Kopflos funktioniert sein K\u00f6rper und Geist nicht lange. Ob ich nun willk\u00fcrlich handele oder gedanklich reflektiere, ohne ihn geht nichts. Auch was mich in Bewegung setzt, muss durch ihn hindurch. Wobei wir also wieder beim integrierenden, ausrichtenden und denkenden Hirn w\u00e4ren. \u2013 Mit solchen Fragen haben sich die oben genannten linken Herren besch\u00e4ftigt: mit Fragen der Erkenntnis (Theorie), mit den Handlungsm\u00f6glichkeiten des selbstbewussten menschlichen Geistes usw. Freilich gingen sie dabei vom Standpunkt des dialektischen Materialismus aus, der Philosophie des Marxismus und vom Wissensstand ihrer Zeit.<\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\"><span style=\"font-size: 24pt;\"><b>\u00dcber das Rauschen im Bl\u00e4tterwald<\/b><\/span><\/h2>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-size: large;\">Bl\u00e4ttert man nun in der aktuellen linken Presse, so wird man wenig zu den Fortschritten der Neurowissenschaft(en) finden, schon gar nichts zu ihren Streitfragen. Wo bleiben \u201aunsere\u2019 weltanschaulichen Standpunkte und Interpretationen? Das steht im Gegensatz zu den b\u00fcrgerlichen Organen wie der FAZ oder der S\u00fcddeutschen. Hier arbeit man im Wissenschaftsteil nach dem Konzept: Was ist neu, was ist (uns) wichtig. Linke Bl\u00e4tter hingegen \u201aleiden\u2019 eher unter einer Verengung des Blicks auf Politik und \u00d6konomie. Wo dies zur Grundhaltung wird, zeigt sich eine Verarmung des Standortes. Marxismus wird man das wohl nicht nennen k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fritz G\u00f6tt Neue Erkenntnisse, neue Fragen Noch in den 80er Jahren vertraten der Mediziner J.C. Eccles und der Philosoph K.R. Popper die Ansicht, Geist und Hirn seien getrennte Ganzheiten &#8211; mit einer jeweils eigenen Arbeitsweise. 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