{"id":2217,"date":"2021-05-17T12:01:40","date_gmt":"2021-05-17T10:01:40","guid":{"rendered":"https:\/\/kommunistische-debatte.de\/?page_id=2217"},"modified":"2021-05-17T12:01:40","modified_gmt":"2021-05-17T10:01:40","slug":"vorbemerkung-14","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kommunistische-debatte.de\/?page_id=2217","title":{"rendered":"Vorbemerkung"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">In dem Kommentar \u00fcber das &#8222;Regierungsprogramm und die soziale Frage&#8220;, der zuerst am 18.11.2009 in der Online-Tageszeitung &#8222;Berliner Umschau&#8220; erschienen ist, sch\u00e4tzt H. Karuscheit den Koalitionsvertrag ein. Nach seiner Meinung wird die Union unter Merkels F\u00fchrung den von der FDP gew\u00fcnschten Bruch mit dem Sozialstaat abwehren, um den nach wie vor funktionierenden Klassenkompromiss zwischen Kapital und Arbeit zu erhalten und gleichzeitig die SPD als \u00fcberfl\u00fcssig vorzuf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: large;\">Zur NPD schreibt Karl Niemand, dass diese Partei mit ihren v\u00f6lkisch fundierten Forderungen reale Erfahrungen und Bed\u00fcrfnisse anspricht und in bestimmten sozialen Schichten und Gruppen auch deswegen Resonanz findet, weil die Linke keine ausreichenden Alternativen anzubieten hat. Nach seiner Meinung sind Verbotsforderungen fehl am Platz, sondern ist die politische Auseinandersetzung gefordert, die am besten vom Boden eines <\/span><span style=\"font-size: large;\">politischen und sozialen<\/span><i> <\/i><span style=\"font-size: large;\">Programms f\u00fcr die Einheit der Klasse und die Interessen der Werkt\u00e4tigen gegen die Bourgeoisie gelingen w\u00fcrde.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Martin Schlegel entwickelt in seinem Artikel, dass die Finanzmarktkrise nicht unabh\u00e4ngig von der schon seit langem schwelenden \u00dcberproduk\u00adtionskrise gesehen werden kann. Ausgehend von den USA als angeschla\u00adgenem Zentrum der Weltwirtschaft w\u00e4re die Krise schon fr\u00fcher eingetre\u00adten, wenn nicht das Ausland die Schw\u00e4che des US-Kapitals durch Kredit\u00adfinanzierung des Privatkonsums und des Staatsdefizits ausgeglichen h\u00e4tte. Er verweist darauf, dass die Ma\u00dfnahmen zur Rettung des Finanzsektors die erforderliche Schrumpfung der Finanzm\u00e4rkte bisher verhinderten und eine neue Blase vorbereiten. Die zahlreichen Konjunkturprogramme haben zwar einen tieferen Absturz der Wirtschaft verhindert. Aber dadurch ist der erforderliche Abbau der \u00dcberkapazit\u00e4ten noch nicht vollst\u00e4ndig erfolgt, so dass die weitere Entwicklung abgewartet werden muss.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: large;\">In dem \u00dcberblick \u00fcber neue Erkenntnisse und neue Fragen zu &#8222;Gehirn und Philosophie&#8220; setzt Fritz G\u00f6tt seine Berichterstattung \u00fcber naturwissen\u00adschaftliche Entwicklungen fort. Diesmal befasst er sich mit den Fortschrit\u00adten auf dem Gebiet der Hirnforschung und den Fragen, die sich daraus f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis von Unterbewusstsein und Willensfreiheit sowie das gesell\u00adschaftliche Dasein der Menschen ergeben.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: large;\">Abschlie\u00dfend bitten wir noch um Nachsicht, dass die vorige AzD Nr. 77 versehentlich als Jahrgang 2007 statt als Jahrgang 2008 erschienen ist.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem Kommentar \u00fcber das &#8222;Regierungsprogramm und die soziale Frage&#8220;, der zuerst am 18.11.2009 in der Online-Tageszeitung &#8222;Berliner Umschau&#8220; erschienen ist, sch\u00e4tzt H. Karuscheit den Koalitionsvertrag ein. 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