{"id":1884,"date":"2020-04-02T07:30:48","date_gmt":"2020-04-02T05:30:48","guid":{"rendered":"http:\/\/kommunistische-debatte.de\/?page_id=1884"},"modified":"2020-04-03T14:04:11","modified_gmt":"2020-04-03T12:04:11","slug":"das-kapitalistische-produktionssystem-ruiniert-die-gesundheit-und-das-leben-der-werktaetigen-bevoelkerung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kommunistische-debatte.de\/?page_id=1884","title":{"rendered":"Das kapitalistische Produktionssystem ruiniert die Gesundheit und das Leben der werkt\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung."},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><em><span style=\"font-family: Times New Roman, serif; font-size: 12pt;\">Fritz G\u00f6tt<\/span><\/em><b><\/b><\/p>\n<h6 class=\"western\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Literaturhinweise<\/span><\/h6>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Unterteilt man die Bev\u00f6lkerung in f\u00fcnf Einkommensgruppen und vergleicht die <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Lebenserwartung<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">, so zeigen sich krasse Unterschiede: Das obere F\u00fcnftel lebt im Schnitt zehn Jahre l\u00e4nger als das unterste F\u00fcnftel\u201c, so dozierte der frisch gebackene SPD-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach in der \u201aZeit\u2019 (vom 3.Nov.2005\/S.24). Auf den \u201aVorschlag\u2019, das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre zu erh\u00f6hen reagierte er dann so: \u201e\u2019 Zum jetzigen Zeitpunkt \u00fcbersteigt die Lebenserwartung der Einkommensschwachen die Grenze von 67 Jahren nur um wenige Jahre\u2019, \u2026 Es sei kaum bekannt, dass in Deutschland einkommensstarke M\u00e4nner im Durchschnitt 12 Jahre l\u00e4nger lebten als einkommensschwache. \u2019Insofern habe ich die Sorge, dass mit der Rente ab 67 f\u00fcr diese Einkommensgruppen der Rentenbezug im Durchschnitt um ein Drittel verringert, f\u00fcr einige sogar halbiert wird. Daher sehe ich noch Diskussionsbedarf.\u2019\u201c (Tagesspiegel, 30.1.06, S.\u00a04)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Mann gibt sich naiv: Das Kabinett der Gro\u00dfen Koalition beschloss die stufenf\u00f6rmige Anhebung des Renteneintrittsalters. Es will nicht diskutieren, sondern im Interesse der Kapitalistenklasse handeln. Die \u201ataz\u2019 k\u00f6nnte also mit ihrem Kommentar (2.Feb.2006, S.11) recht behalten: \u201eBei einer Rente mit 67 werden viele Arbeitnehmer ihren Ruhestand kaum noch erleben. Die Statistik \u00fcber die Lebenserwartung t\u00e4uscht, solange sie nur als Durchschnittswert erhoben wird. Tats\u00e4chlich stirbt das einkommensschw\u00e4chste Viertel fr\u00fcher. Bei den M\u00e4nnern betr\u00e4gt der Unterschied etwa 10 Jahre, bei den Frauen sind es f\u00fcnf. Steigt das Rentenalter, werden die Armen noch weniger von den Beitr\u00e4gen profitieren, die sie jahrzehntelang eingezahlt haben. Offiziell gilt die Rentenversicherung als Generationsvertrag: Die Jungen unterst\u00fctzen die Alten. Doch diese Sicht ist gesch\u00f6nt. Tats\u00e4chlich alimentieren die Jungen fast nur die Rentner der Mittel- und Oberschicht. Die Rentenversicherung ist insgeheim ein Mittel, um die Unterschichten auszupl\u00fcndern. K\u00fchl wird mit ihrem Tod kalkuliert; erw\u00fcnscht sind sie nur als Beitragszahler. Dieser Trend wird sich nun verst\u00e4rken\u2026\u201c.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">In der \u201aFachwissenschaftlichen Diskussion\u2019 wurden Lauterbachs Thesen zur Lebenserwartung (und seine oft divergierenden Zahlen) \u00fcbrigens zur\u00fcckhaltend aufgenommen. Zur Kritik hie\u00df es: Seine Datenbasis sei zu schmal (was wohl stimmte), seine Aussagen seien zu \u201azugespitzt\u2019. Nun hat Rembrandt Scholz (et al) vom Max-Plank-Institut f\u00fcr Demografische Forschung in Rostock eigene Zahlen zur Lebenserwartung von M\u00e4nnern vorgelegt. Er konnte dabei auf das Zahlenmaterial des Forschungsdatenzentrums der Deutschen Rentenversicherung zur\u00fcckgreifen, somit alle M\u00e4nner in den Blick nehmen, die eine gesetzliche Rente beziehen. Seine Thesen sind zwar schw\u00e4cher als die von Lauterbach, aber nicht weniger explosiv:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Armut verk\u00fcrzt das Leben, allerdings nicht in so starkem Ma\u00df, wie Karl Lauterbach annimmt. Die Lebenserwartung eines Mannes mit niedriger Rente ist nach Scholz\u2019 Studie knapp f\u00fcnf Jahre geringer als die eines Mannes mit sehr hoher Rente. Anders ausgedr\u00fcckt: Ein 65-J\u00e4hriger, der in seinem abgelaufenen Arbeitsleben wenig verdient und wenig in die Rentenkasse eingezahlt hat, lebt durchschnittlich noch 14 Jahre; ein Gleichaltriger mit ehemals hohem Einkommen und hoher Rente hat eine weitere Lebenserwartung von 19 Jahren. \u2026 Scholz und seine Kollegen konnten mit ihren Daten nach weiteren Unterschieden suchen. So stellten sie fest, dass Angestellte im Schnitt zwei Jahre l\u00e4nger leben als Arbeiter; auch derjenige, der privat krankenversichert ist, lebt statistisch fast drei Jahre l\u00e4nger. \u00dcberrascht waren die Wissenschaftler \u00fcber eine Parallele: Zwischen ost- und westdeutschen Rentnern fanden sich nur sehr geringe Unterschiede \u2013 trotz sehr verschiedener Arbeitsbedingungen im ostdeutschen Realsozialismus und westdeutscher Marktwirtschaft. Auf die Sterblichkeit schien dies keinen Einfluss zu haben.\u201c (SZ, 12.5.2006, S.10)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Feststellungen \u00e4ndern nichts an der Welt. Sagen wir es konkret: Die alte Volksweisheit \u201aWeil Du arm bist, musst Du fr\u00fcher sterben\u2019, hat einen harten Kern. Wer nicht fr\u00fcher ins Grab wanken will, muss sich schon im Klassenkampf engagieren. Der Sozialismus ist nicht nur historisch, sondern auch ganz pragmatisch die Alternative.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Tod und <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Krankheit<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"> sind nicht einfach Naturph\u00e4nomene. Sie tragen auch (nat\u00fcrlich nicht nur) den Stempel gesellschaftlicher Realit\u00e4ten. F\u00fcr die Untersuchung gilt da das Wort des Sozialhygienikers Alfred Grotjahn: \u201eNicht nur entstehen viele Krankheiten prim\u00e4r aus sozialen Ursachen, sondern ungleich mehr werden sekund\u00e4r durch begleitende soziale Nebenumst\u00e4nde in ihrem Verlaufe entweder g\u00fcnstig oder ung\u00fcnstig entscheidend beeinflusst . Am zweckm\u00e4\u00dfigsten h\u00e4lt sich deshalb die urs\u00e4chliche Betrachtung an folgendes Schema: 1. Die sozialen Verh\u00e4ltnisse schaffen oder beg\u00fcnstigen die Krankheitsanlage. 2. Die sozialen Verh\u00e4ltnisse sind die Tr\u00e4ger der Krankheitsbedingungen. 3. Die sozialen Verh\u00e4ltnisse vermitteln die Krankheitserregung. 4. Die sozialen Verh\u00e4ltnisse beeinflussen den Krankheitsverlauf. Die Einwirkung der sozialen Verh\u00e4ltnisse ist wieder verschieden nach der Stabilit\u00e4t und Qualit\u00e4t der allgemeinen sozialen Lage. Letztere ist zu unterscheiden nach der Art der Ern\u00e4hrung, der Wohnung, der Kleidung, der Arbeit, des Lebensgenusses, der Kinderaufzuchtsbedingungen und der Volksbildung.\u201c (A. Grotjahn: Soziale Pathologie. Berlin: 1912\/ 1923, Neube. Aufl., S.18)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Heute gibt es viele Statistiken zur <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Volksgesundheit<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">, jedoch, wie die SZ (vom 30.Nov.05, S.10) am Beispiel der so genannten \u201aVolkserkrankungen\u2019 notierte, weniger objektivierte Daten. Auch der offizielle Krankenstand in Deutschland, oder die amtliche Unfallstatistik ist kein wirklicher Indikator f\u00fcr die Volksgesundheit, da, wie auch b\u00fcrgerliche Kommentatoren eingestehen, viele Krankheiten von den Betroffenen selber aus Furcht vor Arbeitsplatzverlust verschleppt, heruntergespielt oder verschleiert werden. Dazu kommt die \u201aUnlust\u2019 der herrschenden Klasse die Verh\u00e4ltnisse transparent zu machen. Sorgf\u00e4ltige Recherchen f\u00fcr unseren Kampf (und die daraus abzuleitenden Forderungen) sind also angebracht. Ein Blick in die Arbeiten b\u00fcrgerlicher Autoren kann da nicht schaden (siehe oben); die kritische Sichtung ihrer Werke aber auch nicht. Es geh\u00f6rt mit zu den Aufgaben der Kommunisten die statistische Spreu vom Weizen zu trennen und Tatsachen sprechen zu lassen. Uns fehlt dabei so etwas wie die aktuelle Neufassung der Untersuchung \u201a\u00dcber die Lage der arbeitenden Klassen in Deutschland\u2019, in der sich auch die gewandelte Gestalt der deutschen Gesellschaft nach dem Fall der Mauer wieder findet. Wer packt sie an?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Neue Literatur zur Sozial- und Arbeitsmedizin<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Arbeitsbedingungen<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"> in Deutschland spielen eine gewichtige Rolle im Ursachengef\u00fcge der Krankheiten. So sieht es auch die I.G. Metall. Allerdings stellt sie in ihrer Aufkl\u00e4rungs-Kampagne \u201aGute Arbeit\u2019 nur \u201aungute\u2019 Arbeit f\u00fcr Gesundheitsrisiken in der Arbeits- und Lebenswelt an den Pranger. Als vollziehe sich die krankmachende Arbeit hier und heute nicht unter kapitalistischem Kommando und nach Profigesichtspunkten. Sicher: Arbeit kann krank machen, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen auch immer. Krankheiten aber, die vermeidbar sind, aber der Profitproduktion und dem Herrschaftsinteresse des Kapitals geschuldet , sind ein Verbrechen an der Arbeiterklasse und am Volk. Das sollte man klar stellen und die Fakten gewichten. Hier macht eben Arbeit und Dasein unter kapitalistischen Bedingungen krank und nicht der \u201aStoffwechsel von Mensch und Natur\u2019.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Trotz meiner Kritik an der IG-Metall-Kampagne zur Krankheitspr\u00e4vention am Arbeitsplatz lohnt es, die Begleit-Materialien der Gewerkschaftsinitiative (bzw. des VSA-Verlags) zu studieren. Studieren, nicht einfach einzusehen. Man lernt viel \u00fcber die blutigen H\u00e4nde des Kapitals und die gesellschaftlichen Realit\u00e4ten (auch wenn das keine Absicht der Gewerkschaftsf\u00fchrung war); man kann Arbeitshilfen zur Vorbeugung von Erkrankungen ziehen; kann argumentative Munition gegen das Profitsystem sammeln\u2026 Die kapitalistische Produktionsweise ist eben, wie Karl Marx zu Recht feststellte, \u201eweit mehr als jede andere Produktionsweise, eine Vergeuderin von Menschen, von lebendiger Arbeit, eine Vergeuderin nicht nur von Fleisch und Blut, sondern auch von Nerven und Hirn\u201c. (Das Kapital, Bd. III, S. 99, Dietz-Verl., Berlin: 1971) Beweisen wir es.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Unsicherheit und Ver\u00e4nderung geh\u00f6ren zum Wesen der kapitalistischen Produktionsweise. Jede Facette des gesellschaftlichen Seins kann dabei zum Katalysator einer individuellen Erkrankung werden. Kein Wunder, dass in Zeiten der wirtschaftlichen Stagnation nun auch die Arbeitslosigkeit mit ihren sozialen Folgen zum Forschungsobjekt wird. Da liest man: \u201eDie Erfahrung, seinen <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Arbeitsplatz <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">zu <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>verlieren<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">, kann dramatische gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.\u201c Der Preis f\u00fcr die \u00fcberf\u00e4llige Herrschaft des Kapitals ist hoch.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Hatten wir in der AzD Nr. 64\/Mai 1997, S.103, \u00fcber den damaligen Stand linker und fortschrittlicher <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Ver\u00f6ffentlichungen<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"> zur Sozial- und Arbeitsmedizin berichtet, so k\u00f6nnen wir an dieser Stelle auf einige <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Neuerscheinungen<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"> verweisen:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Gine Elsner (Hrsg.): Leitfaden Arbeitsmedizin. Ein Handbuch f\u00fcr Betriebsr\u00e4te, Personalr\u00e4te und Gewerkschafter. Hamburg: VSA-Verl., (2. aktual. Aufl.), 1998<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Ulrike Teske\/Bernd Witte (Hrsg.): Pr\u00e4vention arbeitsbedingter Erkrankungen. Hamburg: VSA-Verl., 2000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Band 1: Arbeitsbedingungen, -belastungen und Gesundheitsrisiken.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Band 2: Gesundheitliche Auswirkungen und Erkrankungsschwerpunkte.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Band 3: menschengerechte Arbeitsgestaltung \u2013 Bedingungen und Chancen.<\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">K. Pickshaus\/H.Schmitthenner\/H.-J. Urban (Hrsg.): Arbeit ohne Ende. Neue Arbeitsverh\u00e4ltnisse und gewerkschaftliche Arbeitspolitik. Hamburg: VSA-Verl., 2001<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">K. D\u00f6rre\/K. Pickshaus\/R. Salm: Re-Taylorisierung. Arbeitspolitik contra Marktsteuerung. Hamburg: Supplement der Zeitschrift Sozialismus 9\/2001<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">W. Hien\/Ch. K\u00f6nig\/D.Milles\/R. Spalek: Am Ende ein neuer Anfang? Arbeit, Gesundheit und Leben der Werftarbeiter des Bremer Vulkan. Hamburg: VSA-Verl., 2002<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Juhani IImarinen\/J\u00fcrgen Tempel: Arbeitsf\u00e4higkeit 2010. Was k\u00f6nnen wir tun, damit wir gesund bleiben? Hamburg: VSA-Verl., 2002<\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Jahrbuch f\u00fcr Kritische Medizin. 39 . Arbeit und Gesundheit. (Hrsg. M.Essers u.a.). Hamburg: Argument-Verl., 2003 . (Div. Autoren)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">J\u00fcrgen Peters\/Horst Schmitthenner (Hrsg.): gute arbeit \u2026 . Menschengerechte Arbeitsgestaltung als gewerkschaftliche Zukunftsaufgabe. Hamburg: VSA-Verl., 2003<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">IGM Projekt Gute Arbeit\/Vorstand: Schwarzbuch. Krank durch Arbeit. Arbeitsbedingungen \u2013 Gesundheitsrisiken \u2013 Gegenwehr. Frankfurt\/M.: Jan. 2005<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung. 16.Jg., Nr.63, Sept.2005 . darin: K. D\u00f6rre\/T. Fuchs: Prekarit\u00e4t und soziale (Des-)Integration. (S.20-35); K. Michelsen\/K. Mosebach: Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Armut und zunehmende soziale Ausgrenzung verringern Teilhabe- und Verwirklichungschancen. (S.36-50); K. Priester\/J. Reusch: Die Arbeitswelt von heute \u2013 Belastungswandel, gesundheitliche Folgen, Interventionsbedarf. (S.51-71)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Gehirn &amp; Geist. Nr. 12\/2006 . darin: Alois Wacker: Psyche im Abschwung. Arbeitslosigkeit und Stellenunsicherheit haben sich in Deutschland zu einem Massenph\u00e4nomen entwickelt. H\u00f6chste Zeit, die seelischen Probleme der Betroffenen genauer unter die Lupe zu nehmen. (S. 64-69); Thomas Kieselbach: Job weg \u2013 und nun? (S. 70-71)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">H.Berth, P.F\u00f6rster. Y.St\u00f6bel-Richter, F.Balk, E.Br\u00e4hler: Arbeitslosigkeit und psychische Belastung. Ergebnisse einer L\u00e4ngsschnittstudie 1991 bis 2004. in: Zeitschrift f\u00fcr Medizinische Psychologie. Jg.15\/ Nr.3, 2006, S.111-116<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fritz G\u00f6tt Literaturhinweise \u201eUnterteilt man die Bev\u00f6lkerung in f\u00fcnf Einkommensgruppen und vergleicht die Lebenserwartung, so zeigen sich krasse Unterschiede: Das obere F\u00fcnftel lebt im Schnitt zehn Jahre l\u00e4nger als das unterste F\u00fcnftel\u201c, so dozierte der frisch gebackene SPD-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach in der \u201aZeit\u2019 (vom 3.Nov.2005\/S.24). 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