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Erwin Maurer

Marxsche Krisentheorie

Vorwort

Die aktuelle Finanz- und Weltmarktkrise, ihr Verlauf seit 2007 und das lange Leugnen vieler "Experten", dass die Krise des Finanzmarktes auch die reale Wirtschaft erfasst hat, waren der Anlass, mich erneut mit den Ausführungen von Marx zu Formen und Inhalten der kapitalistischen Krisen zu beschäftigen. Als Ergebnis dieser Beschäftigung habe ich im Folgenden versucht einmal zusammenzufassen, was Marx selbst zu Form und Inhalt der immer wieder auftretenden Krisen der kapitalistischen Wirtschaft sagt:

Verwandlung der Möglichkeit der Krisen zur Wirklichkeit - die Formen der Krise

Im Band 1 des "Kapital" (Kapitel: Geld und Warenzirkulation) macht Marx zwei Bemerkungen zur kapitalistischen Krise:

Als Vermittler der Warenzirkulation erhält das Geld die Funktion des Zirkulationsmittels." [1]

Also: In der Funktion des Geldes als Zirkulationsmittel und dem möglichen Auseinanderfallen von Kauf und Verkauf in der Warenzirkulation ist die Möglichkeit der Krise bereits angelegt, aber eben nur die Möglichkeit!

In der Funktion des Geldes als Zahlungsmittel ist also eine weitere Form der Krise angelegt.

Diese Form ist bereits weiter entwickelt, als die Form der Krise, die aus dem möglichen Auseinanderfallen von Kauf und Verkauf entspringt.

Beide Formen zeigen nur, dass die Möglichkeit von Krisen vorhanden sind, aber noch nicht, dass die Krisen wirklich sind, dass sie existieren.

Auch ist, wenn die Form der Krisen festgestellt ist, noch nichts über ihren Inhalt gesagt.

Die Frage stellt sich, warum es überhaupt notwendig ist, sich mit den Formen der Krisen auseinanderzusetzen?

Was haben die Formen der Krisen mit der Erklärung der Krisen - mit ihrem Inhalt - zu tun?

Wie ist der Inhalt der Krisen zu begründen, wenn er nicht mit ihrer Form zusammen fällt?

Entweder die bürgerlichen Ökonomen leugnen den krisenhaften Verlauf der kapitalistischen Produktionsweise überhaupt oder, wenn die Krise zur Tatsache geworden ist, wehren sie sich dagegen, die Krise aus den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der kapitalistischen Produktionsweise zu erklären.

Wer zum Beispiel leugnet, dass Kauf und Verkauf in der Warenzirkulation auseinander fallen können, der leugnet diese Form der Krise und mit dieser möglichen Form auch die Krise selbst.

Wer z. B. (wie Ricardo) nur die Überproduktion von Waren in einzelnen Produktionszweigen anerkennt (weil dies die notwendige Grundlage des Ausgleichsprozesses zur allgemeinen Profitrate ist) und somit Verteilungskrisen - bei Verletzung der Gesetze der kapitalistischen Produktionsweise - für möglich erachtet, der lehnt es ab, die Krise aus den allgemeinen Gesetzen der kapitalistischen Produktionsweise heraus zu erklären.

Die Möglichkeit einer allgemeinen Überproduktion, sowohl von Waren als auch von Kapital, wird geleugnet, und die Krisen werden aus dem Zufall erklärt.

Andererseits besteht die Gefahr, die Krisen aus den Formen selbst zu erklären, d. h. die Form der Krise, wie sie real erscheint (z. B. das Auseinanderfallen von Kauf und Verkauf), mit dem Inhalt der Krise zu verwechseln oder Form und Inhalt in eins zu setzen.

Marx geht auf diese Ökonomen unter Anderem in den "Theorien über den Mehrwert" ein.

Er sagt:

Im weiteren Verlauf seiner Kritik an Ricardos Akkumulationstheorie - soweit es die Krisen betrifft - kommt Marx zu folgenden Ergebnissen:

Er stellt fest, dass die abstrakteste Form der Krise ohne Inhalt zwar Voraussetzung der Krise ist, aber noch nicht erklärt, warum die Krise wird.

Marx sagt:

Umgekehrt kann aber auch keine Krise sein, ohne dass sie diese Formen annimmt.

Marx sagt:

Wenn Marx also feststellt, dass diese beiden abstrakten Formen unabdingbar für die wirklichen Krisen sind, ohne dass damit bereits ein "begründeter Inhalt" [7] gegeben sei, so stellt sich die Frage: Woher und wie dieser Inhalt zu begründen ist?

Klar ist, dass die einfache Geld- und Warenzirkulation und die Zirkulation des Geldes als Zahlungsmittel vorkommen, lange bevor die kapitalistische Produktion und damit die kapitalistischen Krisen vorkommen.

Weiter ist klar, dass bei Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise, die in der Waren- und Geldzirkulation entwickelten Widersprüche sich selbst im Kapital reproduzieren, da "in der Tat nur auf Grundlage des Kapitals entwickelte Warenzirkulation und Geldzirkulation stattfindet." [8]

Daraus folgert Marx, dass die kapitalistischen Krisen nur aus der realen Bewegung des Kapitals zu entwickeln sind.

Er sagt:

Was sind nun diese dem Kapital selbst eigentümlichen Formbestimmungen?

Eine dieser eigentümlichen Formbestimmungen ist der Zirkulations- oder Reproduktionsprozess des Kapitals selbst. Dieser Gesamtreproduktionsprozess des Kapitals besteht als Einheit von Produktionsphase und Zirkulationsphase.

In der möglichen Trennung und gewaltsamen Wiederherstellung der Einheit dieser Phasen "ist eine weiter entwickelte Möglichkeit oder abstrakte Form der Krise" [10] vorhanden.

Zum Beispiel kann eine Krise entstehen: Bei der Rückverwandlung des produzierten Werts in produktives Kapital oder durch Wertveränderung in den Elementen des produktiven Kapitals (z. B. bei Rohstoffen).

Warum dies so ist, wird deutlich, betrachtet man den Zirkulationsprozess des Kapitals in der Formel:

G (Geld) - W (Ware) <

PM (Produktionsmittel)
AK (Arbeitskraft)

...P (Produktion) ...W' (Ware +) - G' (Geld +)

Bei Stockung in einer der Phasen oder bei Veränderungen des Werts von Teilen des Kapitals, während des Zirkulationsprozesses kann die Reproduktion des Kapitals gefährdet sein oder sie wird nur auf kleinerer Stufenleiter möglich.

Mit dem möglichen Auseinanderfallen des kapitalistischen Reproduktionsprozesses ist nur eine weitere Form der Krise benannt. Diese Form ist zwar schon weitaus realistischer als die abstrakten Formen der einfachen Warenproduktion, aber die Frage nach dem Inhalt der Krise beantwortet sie nicht!

Marx selbst verweist dazu in den "Theorien über den Mehrwert" auf das Kapitel "Kapital und Profit" im Band 3 des "Kapital".

Im Anschluss an die Bemerkung, dass die Entwicklung der möglichen Krise in den Formbestimmungen des Kapitals zu verfolgen ist, soweit diese dem Kapital eigentümlich sind, sagt er:

Damit sind die Kapitel im 3. Band des "Kapital" gemeint, in denen das Gesetz des "Tendenziellen Falls der Profitrate" und die Entwicklung der aus diesem Gesetz entstehenden Widersprüche beschrieben sind.

Das Gesetz der kapitalistischen Akkumulation und des tendenziellen Falls der Profitrate

Und dass:

Wird nun aber - vor der Darstellung der realen Krise - versucht, die Krisen im Allgemeinen aus dem kapitalistischen Charakter der Produktionsweise zu erklären, so muss zuallererst die Frage beantwortet werden, worin dieser kapitalistische Charakter besteht?

Im 1. Band des "Kapital" im Kapitel "Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation", beschreibt Marx die "differentia spezifica" oder den kennzeichnenden Unterschied der kapitalistischen Produktion wie folgt:

In diesem Zitat sind zwei wesentliche Momente der kapitalistischen Produktionsweise angesprochen:

Es ist letztendlich nicht die Produktion von Gebrauchswerten der Zweck und das Motiv der kapitalistischen Produktionsweise, sondern einzig und allein die Produktion von Mehrwert, die Verwertung des eingesetzten bzw. vorgeschossenen Werts.

Die Arbeiter können nur als Konsumenten eines Teils des von ihnen geschaffenen Produkts auftreten, soweit sie gleichzeitig ein Mehrprodukt bzw. einen Mehrwert produzieren, der dem Zweck und Motiv des Kapitals entspricht, also damit eine bestimmte Verwertung dieses Kapitals garantiert.

Weiter ist die Frage zu stellen, mit welchen Mitteln das Kapital diese Plusmacherei, die Verwertung des Werts, erreicht?

Die von Marx beschriebenen Methoden zur Produktion des absoluten und relativen Mehrwerts sind hinreichend bekannt bzw. sind im 1. Band des "Kapital" ausführlich beschrieben, wie

Die Konsequenzen für die Arbeiter, bei der Anwendung dieser Mittel durch das Kapital, hat Marx im allgemeinen Gesetz der kapitalistischen Akkumulation beschrieben.

Die Erweiterung der kapitalistischen Produktion und damit die Vermehrung der Mehrwert produzierenden Bevölkerung einerseits, bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivkraft, die wiederum zur Überflüssigmachung der beschäftigten Arbeiterbevölkerung und zur Bildung einer industriellen Reservearmee führt.

Innerhalb des Rahmens der Akkumulationsbewegung des Kapitals wird letztendlich die Lohnrate bestimmt, und damit auch die Reproduktionsbedingungen der Arbeiterbevölkerung. Die Lohnrate bzw. Lohnhöhe wird im Wesentlichen geregelt durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage der Ware Arbeitskraft. Die Größe der individuellen Reservearmee und ihre Bewegung zeigt genau dieses Verhältnis von Angebot und Nachfrage an. Dieses Verhältnis ist letztendlich abhängig von der Akkumulation des Kapitals.

Das Verhältnis zwischen Kapital, Akkumulation und Lohnrate beschreibt Marx wie folgt:

Konkreter betrachtet ist es aber nicht direkt das Verhältnis von bezahlter zu unbezahlter Arbeit, (also der Mehrwertrate m') an dem der Kapitalist den Verwertungsgrad seines Kapitals misst, sondern er misst den Verwertungsgrad seines Kapitals an der Profitrate.

Den Kapitalisten interessiert nicht in welchem Verhältnis der Mehrwert bzw. der Profit zu dem in Löhnen vorgeschossenen Teils des Kapitals steht, sondern in welchem Verhältnis sich sein Gesamtkapital verwertet.

Daher ist auch "Die Profitrate (...) die treibende Macht in der kapitalistischen Produktion, und es wird nur produziert, was und soweit es mit Profit produziert werden kann." [16]

Die Profitrate (p') drückt das Verhältnis des Mehrwerts oder Profits (m) zum vorgeschossenen Gesamtkapital (c + v = C) aus:

P' =

m


c + v

=

m


C

Bei gegebenem Arbeitstag, Arbeitslohn und gegebener Mehrwertrate (M' = m/v = 100 %) hängt die Profitrate von der Größe des konstanten Kapitals ab, das von einer gegebenen Arbeiterzahl in Bewegung gesetzt wird, z. B. wenn:

Konstantes
Kapital (c)

Variables
Kapital (v)

Gesamtkapital (C)

Mehrwert (m)

Profitrate (p')

50

100

150

100

66 2/3 %

200

100

300

100

33 1/3 %

400

100

500

100

20 %

Daraus ergibt sich:

Dieselbe Rate des Mehrwerts (hier = 100 %) wird in einer fallenden Profitrate ausgedrückt, wenn die oben dargestellte Reihe, die konkrete Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise widerspiegelt.

Wir wissen, dass das Verhältnis der angewandten Produktionsmittel zu der zu ihrer Anwendung notwendigen Arbeitskraft in verschiedenen Produktionszweigen nicht gleich ist.

Dieses unterschiedliche Verhältnis - von Marx auch als unterschiedliche organische Zusammensetzung des Kapitals bezeichnet - ist ein wesentlicher Ausdruck für den Stand der Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit in diesen verschiedenen Produktionszweigen.

Weiter wissen wir, dass diese unterschiedlichen Profitraten der verschiedenen Produktionszweige, durch die Konkurrenz der Kapitale untereinander, zu einer allgemeinen Profitrate ausgeglichen werden.

Die Steigerung der Produktivkraft der Arbeit stellt sich in der kapitalistischen Produktionsweise so dar, dass dieselben oder gar weniger Arbeiter fähig sind, eine größere Masse Produktionsmittel (z. B. Maschinerie) in Bewegung zu setzen, um damit mehr Rohstoffe zu verarbeiten.

Diese Entwicklung stellt sich für das Kapital so dar, dass das konstante Kapital (und dort vor allem das fixe Kapital) im Verhältnis zum variablen Kapital immer größer wird.

Findet nun eine Steigerung der Produktivkraft der Arbeit in allen oder in den meisten Produktionszweigen statt, so muss auch die allgemeine Profitrate von dieser Entwicklung betroffen sein.

Da die durchschnittliche organische Zusammensetzung des gesellschaftlichen Gesamtkapitals - also das Verhältnis des konstanten (in Maschinerie und Rohstoffen ausgelegten) Teils des Kapitals zum variablen (in Arbeitslöhnen ausgelegten) Teil - sich im Verlauf mehrerer Jahre durch Steigerung der Produktivkraft der Arbeit erhöht, muss sich diese Steigerung der Produktivkraft der Arbeit umgekehrt in einer fallenden allgemeinen Profitrate ausdrücken.

Marx fasst diese Entwicklung wie folgt zusammen:

Das Gesetz des fortschreitenden Falls der Profitrate schließt aber keinesfalls aus, dass die Masse der vom gesellschaftlichen Gesamtkapital in Bewegung gesetzten und ausgebeuteten Arbeit wächst.

Ebenso wenig ist damit ausgeschlossen, dass der vom Kapital angeeignete Mehrwert wächst, selbst wenn Länge und Intensität des Arbeitstags, sowie der Arbeitslohn und das Verhältnis von notwendiger Arbeit zur Mehrarbeit unverändert bleiben. Das kommt daher, dass nicht die in Bewegung gesetzte Arbeit absolut weniger wird, sondern nur im Verhältnis zum konstanten Kapital.

Das variable Kapital steigt langsamer als das konstante Kapital und nimmt daher relativ zu diesem ab, obwohl es selbst dabei absolut noch steigen kann.

Marx sagt:

Dass die Profitmasse nicht nur steigen kann, sondern steigen muss, liegt daran, dass "der kapitalistische Produktionsprozeß wesentlich zugleich Akkumulationsprozeß (ist)." [19]

Die Steigerung der Produktivkraft der Arbeit führt nicht nur dazu, dass ein immer größerer Wertteil des Kapitals einfach reproduziert bzw. erhalten werden muss. In viel größerem Maße noch als der Wert des konstanten Kapitals wird durch diesen Prozess die Masse der Gebrauchswerte gesteigert - wovon die Maschinen, die Produktionsmittel, ein Teil sind. Die zusätzlich erforderlichen Arbeiter, die benötigt werden, um diese zusätzlichen Produktionsmittel in Kapital zu verwandeln, hängen nicht ab vom Wert des konstanten Kapitals, sondern von seinem Gebrauchswert.

Die Akkumulationsbewegung des Kapitals führt also dazu, immer mehr Arbeiter nachzufragen.

Umgekehrt wird diese Nachfrage durch den gleichen Akkumulationsprozess abgeschwächt oder sogar beseitigt. Durch die Anwendung der Methoden, die den relativen Mehrwert schaffen und erhöhen, wird gleichzeitig eine künstliche, relative Arbeiterübervölkerung geschaffen.

Beide Erscheinungen - Steigerung der Nachfrage nach Arbeitern, bei gleichzeitigem überzählig machen derselben - sind Ergebnis derselben Akkumulationsbewegung und der Steigerung der Produktivkraft der Arbeit.

Marx sagt:

Die Frage, in welcher Form sich dies "zwieschlächtige Gesetz" darstellen muss, wäre nun als nächstes zu beantworten.

Marx beantwortet diese Frage wie folgt:

Zur Illustration hier ein Rechenbeispiel:

Ein Kapital von 1.000.000 bei einer Profitrate p' = 40 % ergibt 400.000 Profitmasse. Fällt die Profitrate p' auf 8 %, muss das Gesamtkapital auf das 5-fache steigen, wenn die Profitmasse gleich bleiben soll: Fall p' = 40/8 = 5.

Das heißt, bei sonst gleichen Bedingungen wirft ein Kapital C von 5.000.000 bei einer Profitrate p' = 8 % auch eine Profitmasse von 400.000 ab. Das heißt weiter, dass wenn die Profitmasse absolut steigen soll, das Gesamtkapital um mehr als das 5-fache steigen muss.

Allgemeiner ausgedrückt heißt das:

Diese doppelseitige Wirkung (Tendenz zum Fall der Profitrate bei gleichzeitigem Wachstum der absoluten Profitmasse) kann sich nur darstellen in einem Wachstum des Gesamtkapitals in rascherer Progression als die, worin die Profitrate fällt.

Hieraus folgt natürlich auch, dass im Verlauf der Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise eine immer größere Kapitalmenge benötigt wird, um dieselbe oder eine wachsende Arbeitskraft zu beschäftigen.

Somit zeigt im Verlauf der Entwicklung auch dieses Gesetz, dass die steigende Produktivkraft der Arbeit auf kapitalistischer Grundlage mit Notwendigkeit eine permanente scheinbare Übervölkerung erzeugt.

Wenn man nun die enorme Entwicklung der Produktivkräfte der gesellschaftlichen Arbeit seit Bestehen der kapitalistischen Produktionsweise betrachtet, stellt sich die Frage, warum der Kapitalismus auf Grundlage des Gesetzes des tendenziellen Falls der Profitrate nicht schon längst zusammengebrochen ist.

Schon Marx hat diese Frage aufgeworfen und gesagt, dass an die Stelle der Schwierigkeit, welche die Ökonomen vor ihm beschäftigt hatte - nämlich den Fall der Profitrate zu erklären -, die umgekehrte Schwierigkeit getreten sei, nämlich zu erklären, warum dieser Fall nicht größer und rascher ist.

Die vorhandenen, dem Fall der Profitrate entgegenwirkenden Ursachen sind es, die diesem Gesetz erst den Charakter einer Tendenz geben, weshalb Marx den Fall der Profitrate als einen tendenziellen Fall bezeichnet.

Als allgemeinste dieser entgegenwirkenden Ursachen beschreibt Marx die Erhöhung des Exploitationsgrades der Arbeit. Die Profitmasse kann nicht nur durch Steigerung der Arbeiterzahl erhöht werden, sondern auch durch Erhöhung der Ausbeutungsrate. Dieselben Gesetze, die die Profitrate fallen lassen, erhöhen die Ausbeutungsrate. Aber die Erhöhung der Ausbeutungsrate kann den Fall der Profitrate nicht insgesamt kompensieren, da die tägliche Mehrarbeitszeit nur in begrenztem Rahmen ausgedehnt werden kann. Die Steigerung der Ausbeutungsrate bewirkt aber, dass der Fall der Profitrate langsamer wird, dass er zur Tendenz wird:

  1. Das Herunterdrücken des Arbeitslohns unter seinen Wert.
    Marx bezeichnet dies als eine der bedeutendsten Ursachen, obwohl es mit der allgemeinen Analyse des Kapitals nichts zu tun hat.
  2. Die "Verwohlfeilerung" der Elemente des konstanten Kapitals.
    Wenn der Wert des konstanten Kapitals sinkt, weil wegen der Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit Maschinen und Rohstoffe billiger eingekauft werden können, dann ist klar, dass dadurch die Profitrate steigen muss, bei gleich bleibendem Mehrwert.

Im Weiteren zählt Marx noch zu den entgegenwirkenden Ursachen:

  1. Die relative Überbevölkerung.
    Sie führt dazu, dass in bestimmten (meist rückständigen oder neuen) Branchen die Produktivität niedrig bleibt, weil es genügend Arbeitskräfte auf dem Markt gibt.
  2. Den auswärtigen Handel.
    Soweit der Außenhandel die Waren, die als konstantes oder variables Kapital im Inland dienen, verbilligt, wirkt er steigernd auf die Profitrate. Außerdem können wegen der anderen Produktionsbedingungen oft höhere Profitraten mit den im Ausland angelegten Kapitalen erzielt werden, was auch die Profitraten im Inland rückwirkend erhöhen kann. Zu guter letzt fördert der Außenhandel die Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise im Inland, erhöht die Kapitalzusammensetzung und fördert die Kapitalakkumulation. Diese wiederum produziert auf der anderen Seite die Überproduktion in Bezug auf das Ausland, was im weiteren Verlauf auch zu entgegen gesetzten Wirkungen führt.
  3. Die Zunahme des Aktienkapitals.
    Dieser Punkt kann heute sicherlich nicht mehr als entgegenwirkende Ursache betrachtet werden, da man das Aktienkapital bei der Berechnung der Durchschnittsprofitrate nicht mehr ignorieren kann, wie dieses Mitte des 19. Jahrhunderts noch möglich war.

Marx selbst fasst das Ganze wie folgt zusammen:

Um aber die Krisen im Allgemeinen aus dem kapitalistischen Charakter der Produktionsweise zu erklären, ist es notwendig, die Widersprüche, die durch das Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate hervorgebracht werden, ebenso genauer zu betrachten, wie die Form, in der sich diese Widersprüche bewegen.

Marx selbst beschreibt die Entfaltung der inneren Widersprüche des Gesetzes im Kapitel 15 des 3. Band des "Kapital".

Entfaltung der inneren Widersprüche des Gesetzes des tendenziellen Falls der Profitrate und Darstellung der kapitalistischen Krisen - Konflikt zwischen Ausdehnung der Produktion und Verwertung

Mit der Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise fällt die Rate des Profits, während seine Masse mit der zunehmenden Masse des angewandten Kapitals steigt. Dies hängt mit der Entwicklung der Produktivkräfte zusammen.

In der kapitalistischen Produktion zeigt sich die Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkraft doppelt:

Auch bei der durch das Kapital angewandten Arbeit zeigt sich die Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkräfte in zweifacher Weise:

Dies sind die verschiedenen Erscheinungen, worin sich dasselbe Gesetz ausdrückt:

Masse des Mehrwerts (M) = Mehrwertrate (m') x Variables Kapital (v)

Aber die Kompensation der Verringerung der Arbeiterzahl durch die Erhöhung der Mehrwertrate hat ihre nicht überschreitbare Grenze durch die Länge des Arbeitstages (z. B. können 2 Arbeiter à 12 Std. = 24 Std. Mehrarbeit liefern, während 24 Arbeiter à 2 Std. = 48 Std. Mehrarbeit liefern).

Unter Akkumulationsbedingungen stellt sich das Ganze so dar:

Es gibt direkte und indirekte Wirkungen auf die Vermehrung des vorhandenen Kapitalwerts durch die Entwicklung der Produktivkraft.

Marx beschreibt dies wie folgt:

Aber diese im Akkumulationsprozess eingeschlossenen Momente laufen nicht konfliktfrei, nicht ohne Widerspruch ab, da die verschiedenen gegenläufigen Tendenzen gleichzeitig wirken.

Marx sagt:

Die Frage stellt sich nun, wodurch und durch was diese allgemeinen Krisen der kapitalistischen Produktionsweise bedingt sind und warum sie im Allgemeinen immer wieder ausgelöst werden?

Überfluss an Kapital bei Überfluss an Bevölkerung

Mit dem Fall der Profitrate wächst das Kapitalminimum, das in der Hand des einzelnen Kapitalisten notwendig angewandt werden muss.

Zum einen, weil der Kapitalist bei gesunkener Profitrate mehr Arbeiter ausbeuten muss, um selbst von der Mehrarbeit zu leben und sein Kapital noch vermehren zu können.

Zum anderen, weil bei entwickelter Produktivkraft erst ab einer bestimmten Durchschnittsgröße eine Fabrik auch mit durchschnittlicher Produktivität arbeitet bzw. die durchschnittliche, gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit anwenden kann, was zu weiterer Konzentration des Kapitals führt.

Die sich daraus ergebenden Bedingungen beschreibt Marx so:

Um zu verstehen was diese "Überakkumulation von Kapital" ist, setzt sie Marx absolut:

In der Wirklichkeit heißt das:

Ein Teil des Kapitals liegt brach. Seine Verwertung ist erst nach Verdrängung der fungierenden Kapitale möglich. Das andere (fungierende) Kapital verwertet sich zu niedrigerer Profitrate, wegen des Drucks des unbeschäftigten Kapitals.

Der Fall der Profitrate würde dabei nicht durch steigende Masse des Mehrwerts kompensiert. Diese Masse würde selbst fallen, da unter den vorhandenen Bedingungen weder die Anzahl der Arbeitskräfte noch die Mehrwertrate gesteigert werden könnte.

Die tatsächliche Entwertung der verschiedenen Kapitale findet nicht ohne Kampf statt. Die Profitrate sinkt dabei nicht wegen der Konkurrenz infolge der Überproduktion von Kapital, sondern umgekehrt, weil die gesunkene Profitrate und die Überproduktion von Kapital denselben Umständen entspringen, tritt der Konkurrenzkampf ein.

Marx sagt:

Wie gleicht sich nun dieser Konflikt aus?

Wie oben formuliert, kann sich das Gleichgewicht nur durch Brachlegung und teilweise Vernichtung von Kapital in größerem oder kleinerem Umfang wieder herstellen.

Dies bezieht sich zum Teil auf Vernichtung des materiellen Kapitalbestandes bzw. der vorhandenen Kapitalsubstanz durch Stilllegung von Produktionsmitteln (sowohl fixes als auch zirkulierendes Kapital) oder gar durch Stilllegung ganzer Fabriken. Die Hauptwirkung hierbei wäre weniger die Kapitalvernichtung, sondern dass diese Produktionsmittel aufhörten, als Produktionsmittel zu fungieren.

Die Hauptzerstörung von Kapital findet dagegen mit Bezug auf das Kapital statt, soweit es Werteigenschaft hat, also bei den Kapitalwerten.

Marx beschreibt diesen Prozess der Zerstörung von Kapital wie folgt:

Gleichzeitig mit der Entwertung und Zerstörung von Kapital finden aber gegenläufige Prozesse statt, die ein neues Gleichgewicht schaffen und den profitablen Reproduktionsprozess des Kapitals in einem neuen Zyklus vorbereiten:

Wie man sieht sind es die Besonderheiten und Widersprüchlichkeiten des kapitalistischen Produktionsprozesses selbst, und der darin liegende innere Widerspruch zwischen dem Zwang zur Steigerung der Produktivkräfte einerseits und den beschränkten Methoden und dem Zweck des Kapitals - sich auf möglichst höchsten Niveau zu verwerten - andererseits, der sich immer wieder durch Krisen lösen muss.

Marx selbst fasst diesen allgemeinen, der kapitalistischen Produktion inne liegenden Widerspruch, wie folgt zusammen:

Damit wird deutlich, dass eine Beseitigung der kapitalistischen Krisen nur nach Abschaffung der kapitalistischen Produktion selbst möglich ist.

Darstellung der Krisen und ihrer Erscheinungen sowie der kapitalistischen Zyklen

Bei der Darstellung der allgemeinen Krise und der Überproduktion des Kapitals hat Marx den gesamten Mehrwert oder Profit einer Nation zusammengefasst, um den inneren Widerspruch der kapitalistischen Produktion rein darzustellen.

An einer anderen Stelle formuliert er diesen Widerspruch und die damit verbundenen Krisen konkreter:

In der Realität können sich die industriellen Kapitalisten den gesamten Mehrwert der Gesellschaft nicht allein aneignen. Sie haben ihn mit anderen Kapitalfraktionen zu teilen, die bestimmte Kapitalfunktionen übernehmen und als ihr besonderes Geschäft betreiben, wie das Handelskapital, das Bank oder zinstragende Kapital und das in Grundeigentum angelegte Kapital.

So wie die Konkurrenz den Ausgleich der unterschiedlichen Profitraten der verschiedenen Produktionszweige zur allgemeinen Profitrate bewirkt, so bewirkt sie auch die Verteilung des produzierten Mehrwerts unter die verschiedenen Kapitalfraktionen.

Damit ist aber auch klar, dass der jeweilige Anteil des gesamtgesellschaftlichen Mehrwerts, der auf die verschiedenen Vertreter der unterschiedlichen Kapitalfunktionen fällt, variieren kann. So können die Profite einzelner Kapitalfraktionen auch über längere Zeit überdurchschnittlich hoch sein, in dem sie auf Kosten der anderen Kapitalfraktionen leben, wenn es ihnen gelingt, sich zeitweise dem Ausgleichsprozess des Kapitals zu entziehen. Dies kann einerseits durch eine Monopolstellung der Produktionsbedingungen selbst (wie z. B. beim Grundeigentum) oder auch durch sonstige ökonomische und politische Sonderstellung (z. B. durch Gesetzgebung) geschehen. Insgesamt können sie aber nie mehr unter sich verteilen, als an Mehrwert in der Gesellschaft produziert wurde.

Diese Wahrnehmung der verschiedenen Kapitalfunktionen durch verschiedene Teile der Kapitalistenklasse ist nicht nur historisch bedingt, sondern wird immer wieder im Verlauf der kapitalistischen Produktion erneuert.

Einerseits verbessert sie durch die besondere Spezialisierung und die Ökonomisierung des Kapitaleinsatzes die Effizienz der kapitalistischen Produktion, erhöht aber andererseits auch die Komplexität und die Anarchie der gesellschaftlichen Produktion.

Hier möchte ich kurz auf die Besonderheit des Leihkapitals bei entwickeltem Kreditsystem eingehen, da im Kapitalismus alles Kapital und alle Einkommen Geldform annehmen, und, soweit sie nach und nach verzehrt werden, mindestens für eine gewisse Zeit als Leihkapital zur Verfügung stehen.

Was wird hierbei unter Leihkapital verstanden?

Marx sagt:

Dieses Leihkapital hat eine gewisse Selbständigkeit gegenüber dem Reproduktionsprozess des Kapitals.

Im Verlauf des konjunkturellen Zyklus verläuft die Bewegung des Leihkapitals sogar in umgekehrter Richtung wie die Bewegung des industriellen Kapitals. Aber auch die Akkumulation dieses Leihkapitals koppelt sich mit Entwicklung der kapitalistischen Produktion von der Akkumulation des produktiven und Warenkapitals ab.

Marx beschreibt diesen Prozess wie folgt:

Und er sagt weiter:

Mit ihrer besonderen Rolle und der damit verbundenen Machtstellung ist es dieser Klasse von Geldkapitalisten unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich, sich nicht nur einen größeren Teil des Mehrwerts, sondern sogar Profit aus geborgtem fremdem Kapital anzueignen.

Marx sagt:

Diese besondere Akkumulation des Leihkapitals führt nicht nur zur Bildung der Klasse der Geldkapitalisten, sondern sie ist auch ein eigenständiges Moment in den kapitalistischen Krisen:

Marx führt dazu aus:

Mit der entwickelten kapitalistischen Produktion und dem vollständig herausgebildeten Kreditsystem vollzieht sich die Kapitalproduktion also in immer wiederkehrenden krisenhaften Zyklen.

Wie heißt es so schön: Die nächste Krise kommt bestimmt.

Damit weiß man also, dass am Ende eines industriellen Zyklus die nächste Krise mit absoluter Sicherheit wieder ausbrechen wird, aber man weiß nicht genau wann. Zwar wird in der Regel die Länge des jeweiligen Konjunkturzyklus durch die zyklische Erneuerung der Produktionsmittel, insbesondere des fixen Kapitals, bestimmt, aber meist ist der konkrete Ausbruch dann doch überraschend, weil er sich nicht vorher ankündigt.

Die konkrete, vorherige Bestimmung des Beginns, des Verlaufs und der Tiefe der nächsten, konkreten Krise ist entsprechend schwierig, da nicht von vorne herein klar ist, wann genau der Reproduktionsprozess des Kapitals massenhaft unterbrochen wird, wann bestimmte Zahlungsverpflichtungen nicht mehr eingehalten werden können und wie groß zu dem konkreten Zeitpunkt die Überproduktion von Kapital ist bzw. sein wird, damit es zum Krach kommt, bzw. wann genug Kapital vernichtet ist, damit ein neuer Aufschwung beginnen kann.

Marx sagt, nachdem er den kommerziellen Kredit, der den Reproduktionsprozess des Kapitals beschleunigt, im Verlaufe des industriellen Zyklus analysiert hat:

Beendet wird die Krise nur durch Kapitalvernichtung in bestimmtem Umfang. Wie groß dieser Umfang sein wird ist zu Beginn der Krise unklar. Wer, wie viel Kapital dabei verliert entscheidet die Konkurrenz unter den Kapitalisten, wie bereits oben ausgeführt. Die Verläufe der Krisen zeigen daher, jeweils abhängig von den konkreten Bedingungen und den ökonomischen und politischen Entscheidungen der handelnden Personen, unterschiedliche Tiefen und Längen.

Daher stellt die Marx'sche Analyse der kapitalistischen Krisen nur das Handwerkszeug zur Verfügung. Sie liefert keine Erklärung der heutigen Weltwirtschaftskrise. Sie hilft aber, Fehler bei der notwendigen Analyse dieser Krise zu vermeiden. Die reale Krise kann nur aus der realen Bewegung der aktuellen Konkurrenz- und Kreditverhältnisse erklärt werden.

Dabei ist u. a. die Entwicklung der Verhältnisse von Lohn- zu Gewinnquote, von Produktions- zu Konsumtionsmittelindustrie und von Industrie- zu Finanzkapital zu untersuchen. Aber auch die Rolle des Außenhandels, sowie der Finanz-, Geld- und Wirtschaftspolitik, und die Veränderungen gegenüber früher sind zu bewerten. Außerdem müssen die Rolle des Staates und die Veränderungen durch die Herausbildung des heutigen Sozialstaats untersucht werden. Letztendlich sind die Veränderungen in der kapitalistischen Ökonomie selbst, wie Unternehmensformen, Währungssysteme und die Eingriffsmöglichkeiten der staatlichen Politik, auch wegen der Erfahrungen aus früheren Krisen, zu berücksichtigen. Diese konkreten Untersuchungen müssen immer wieder geleistet werden, nicht nur weil jede Krise unterschiedlich verläuft, sondern auch weil viele dieser Veränderungen Marx noch nicht bekannt waren. Viele dieser Untersuchungen liegen heute schon vor und sind nur entsprechend zu bewerten. Also: Packen wir es an, auch wenn dies leichter gesagt als getan ist.

Dass aber viele Erscheinungen der aktuellen Krise nicht neu sind, wird deutlich, wenn man die geraffte Beschreibung der Weltwirtschaftskrisen in der Mitte des 19. Jahrhunderts liest, die Marx im 3. Band des Kapitals gibt. Viele der dort beschriebenen Erscheinungen konnten und können wir zurzeit wieder beobachten.

Zur Illustration daher zum Abschluss noch zwei Zitate:

Und weiter:

Anmerkungen

  1. Marx: Das Kapital: I. Band: Der Produktionsprozeß des Kapitals, S. 120. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 205 (vgl. MEW Bd. 23, S. 127 - 128).
  2. Marx: Das Kapital: I. Band: Der Produktionsprozeß des Kapitals, S. 154. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 239 (vgl. MEW Bd. 23, S. 151 - 152).
  3. Alle Unterstreichungen in Zitaten sind Hervorhebungen im Original.
  4. Marx: Theorien über den Mehrwert, MEW Bd. 26.2, S. 502.
  5. Marx: ebenda, S. 510.
  6. Marx: ebenda, S. 512 - 513.
  7. Marx: ebenda.
  8. Marx: ebenda, S. 513.
  9. Marx: ebenda.
  10. Marx: ebenda, S. 514.
  11. Marx: ebenda, S. 513 - 514.
  12. Marx: ebenda, S. 513.
  13. Marx: ebenda.
  14. Marx: Das Kapital: I. Band: Der Produktionsprozeß des Kapitals, S. 84. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 949 (vgl. MEW Bd. 23, S. 647).
  15. Marx: Das Kapital: I. Band: Der Produktionsprozeß des Kapitals, S. 88. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 952 - 953 (vgl. MEW Bd. 23, S. 649),
  16. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 95. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3087 (vgl. MEW Bd. 25, S. 269).
  17. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 4. Di-gitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 2996 (vgl. MEW Bd. 25, S. 223).
  18. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 14. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3006 (vgl. MEW Bd. 25, S. 228).
  19. Marx: ebenda.
  20. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 16. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3008 (vgl. MEW Bd. 25, S. 229).
  21. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 24. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3016 (vgl. MEW Bd. 25, S. 232 - 233).
  22. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 54. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3046 (vgl. MEW Bd. 25, S. 249).
  23. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 72 - 73. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3064 - 3065 (vgl. MEW Bd. 25, S. 258).
  24. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 74. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3066 (vgl. MEW Bd. 25, S. 258 - 259).
  25. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 75. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3067 (vgl. MEW Bd. 25, S. 259).
  26. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 78 - 79. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3070 - 3071 (vgl. MEW Bd. 25, S. 261).
  27. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 79 - 80. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3071 - 3072 (vgl. MEW Bd. 25, S. 261 - 262).
  28. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 82 - 83. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3074 - 3075 (vgl. MEW Bd. 25, S. 263).
  29. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 85 - 86. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3077 - 3078 (vgl. MEW Bd. 25, S. 264 - 265).
  30. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 87. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3079 (vgl. MEW Bd. 25, S. 265).
  31. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 75 - 77. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3067 - 3069 (vgl. MEW Bd. 25, S. 259 - 260).
  32. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 273 ff. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3503 (vgl. MEW Bd. 25, S. 500 ff.).
  33. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 263. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3493 (vgl. MEW Bd. 25, S. 495 - 496).
  34. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 308 - 309. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3538 - 3539 (vgl. MEW Bd. 25, S. 519).
  35. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 303. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3533 (vgl. MEW Bd. 25, S. 516).
  36. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 322. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3552 (vgl. MEW Bd. 25, S. 527).
  37. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 325 - 326. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3555 - 3556 (vgl. MEW Bd. 25, S. 528 - 529).
  38. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 317 - 318. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3547 - 3548 (vgl. MEW Bd. 25, S. 523 - 524).
  39. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 274 - 275. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3504 - 3505 (vgl. MEW Bd. 25, S. 501 - 502).
  40. Marx: Das Kapital: III. Band: MEW Bd. 25, S. 507.
  41. Marx: Das Kapital: III. Band: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion, S. 291. Digitale Bibliothek Spektrum Band 4: Marx: Das Kapital, S. 3521 (vgl. MEW Bd. 25, S. 510).